Bundeskongress der NaturFreunde Deutschlands zuende gegangen

Wachstum oder Nachhaltigkeit - ein besseres Leben ist möglich!

frederik_rednerpult_kleinUnter diesem Motto stand der 28. ordentliche Bundeskongress der NaturFreunde Deutschlands, der am Wochenende vom 18. - 20. März 2011 in Hannover stattfand.

Überschattet wurde der Kongress von dem Kriegsausbruch in Libyen und der Katastrophe in Japan.

In einer Rede sprach Sigmar Gabriel, Vorsitzender der SPD über die nukleare Katastrophe in Fukushima.

Den emotionalen Höhepunkt des Kongresses bildete der Vortrag von Prof. Hideto Sotobayashi. Er überlebte 1945 den verherrenden Atombombeneinschlag in der Innenstadt von Hiroshima. Bewegend berichtete er von seinen Erlebnissen.

 

Die Delegierten verabschiedeten eine Resolution, in der sie erneut die 40 Jahre alte Position gegen die Nutzung der Atomenergie bekräftigen und die Regierung zum baldestmöglichsten Ausstieg auffordern.

In zahlreichen weiteren Anträgen und Resolutionen positionieren sich die NaturFreunde klar gegen jede Form von Krieg, für mehr Bürgerbeteiligung und für eine nachhaltige Gesellschaft und eine starke Stellung der NaturFreunde im Umwelt und Naturschutz. Hierbei sollen auch die erfolgreichen Natura-Trails ausgebaut werden.

Innerverbandlich wurde eine Kommission eingerichtet, um endlich eine gerechtere Aufteilung der Mitgliedsbeiträge vorzubereiten. Diese soll sofort ihre Arbeit aufnehmen und dem nächsten Bundesausschuss Bericht erstatten.

Michael Müller wurde mit großer Mehrheit zum Bundesvorsitzenden wiedergewählt. Regina Schmidt-Kühner, Mitglied der Ortsgruppe Karlsruhe, wurde ebenfalls erneut zur stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt. Weitere stllv. Bundesvorsitzende sind Tilmann Schwenke aus Sachsen und Kai Niebert, noch amtierender Bundesjugendleiter aus Niedersachsen. Bundeskassier ist weiterhin Uwe Hicksch.

Ein Beitrag vom NDR über den Kongress findet sich hier.

Mitschnitte der Reden und weitere Informationen finden sich unter: www.bundeskongress.naturfreunde.de