Europäischer Kindergipfel im Jubiläumsjahr

Während sich die Naturfreunde Ortsgruppe Karlsruhe auf ihre Festveranstaltung zum 100-jährigen Bestehen am 16. Mai vorbereitet, demonstrierte ihre Teenygruppe als Teilnehmer und Mitarbeiter beim Europäischen Kindergipfel in Karlsruhe diese Woche (14. - 18. April), dass noch viel jugendlicher Elan und politische Durchsetzungskraft in der Ortsgruppe steckt.

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bild5Beim Empfang der Kindergipfel-Teilnehmer am Mittwoch morgen im Karlsruher Rathaus durch den für die Jugendarbeit zuständigen 1. Bürgermeister Harald Denecken zeigte dieser sehr großes Interesse an den Themen des Kindergipfels und ermunterte die Kinder und Jugendlichen dazu, ihre politischen Ziele hartnäckig zu verfolgen und konsequent im Sinne der Worte des neuen amerikanischen Präsidenten Obama: "Yes we can" umzusetzen. "Schließlich hätte er es selbst ja auch auf diese Weise bis zum Bürgermeister geschafft!".

Unser Vorsitzender Gert Gosses wies in seiner Grußrede auf das 100-jährige Jubiläum der Ortsgruppe hin und führte aus, dass man sich besonders darüber freue, dass der Europäische Kindergipfel gerade im Jubiläumsjahr in Karlsruhe stattfindet. Schließlich hätten auch solche Kindertreffen bei den Naturfreunden schon eine sehr alte Tradition.  Der Europäische Kindergipfel wurde von der Naturfreundejugend Deutschland in Kooperation mit der Stadt Karlsruhe unter Einbeziehung internationaler Partner, wie der Partnerstädte der Stadt, veranstaltet und durch die Ortsgruppe Karlsruhe und die Naturfreundejugend Baden unterstützt.

bild6In verschiedenen Workshops, die von Mittwoch bis Donnerstag abend stattfanden, wurden von den Teilnehmern politische Forderungen an die Politik zu Themen, wie Engagement, Drogen, Bildung, Umweltschutz oder Rassismus sowie Selbstverpflichtungen für die jugendlichen Teilnehmer selbst erarbeitet, die in einem "Zukunftsvertrag" zusammengefasst wurden.

Am Freitag nachmittag wurden dann die Forderungen und Selbstverpflichtungen des Zukunftsvertrages zusammen mit Politikern in öffentlichen Podiumssitzungen diskutiert. Der Spitzenkandidat von Bündnis 90 bild7/ Die Grünen für das Europaparlament, Reinhard Bütikofer, versprach den Kindern und Jugendlichen dabei, sich aktiv für eine Gesetzesinitiative zur Verringerung des Wahlmindestalters in Europa auf 16 Jahre stark zu machen. Alle Politiker versprachen, sich für die Forderung der Gipfelteilnehmer nach gleichen Bildungschancen überall in Europa und freien Zugang zu Universitäten einzusetzen.

Weitere Ergebnisse des Kindergipfels, sowie Bild- und Videomaterial findet man auf der offiziellen Homepage des Europäischen Kindergipfels http://www.kindergipfel.eu (Tip: Sprache nach deutsch ändern) sowie auf der Homepage der Naturfreundejugend Baden.